Labelphilosophie

IFO classics - Das phonophile Klassik-Label für den anspruchsvollen Orgelkenner

Orgel der Gebr. Stumm von 1767, Ev. Schlosskirche, Meisenheim/Glan

Über zwei Jahrzehnte dauert nun schon die Erfolgsgeschichte des in Saarbrücken und Paris beheimateten Klassiklabels IFO classics an. 1989 gründete der Publizist Wolfram Adolph, Musikwissenschaftler, Theologe und Gründungsherausgeber der im traditionsreichen Mainzer Musikverlag SCHOTT MUSIC nunmehr im 16. Jahrgang erscheinenden Musikzeitschrift ORGAN – Journal für die Orgel, das mittlerweile weltweit überaus erfolgreich agierende Klassiklabel für die künstlerische Orgel.

Ein Ableger des Mutterlabels IFO classics bildet das Tochterlabel „organ“, auf dem überwiegend spezielle Themenaspekte der gleichnamigen Orgelzeitschrift (SCHOTT) diskografisch dokumentiert und in besonderen diskophilen Editionen für den anspruchsvollen Orgelfreund aufbereitet werden. Auf beiden Labels sind bislang über 200 zum Teil preisgekrönte Titel mit klassischer Orgelmusik erhältlich (darunter mehrere »Preise der Deutschen Schallplattenkritik«, »Diapason d’Or« etc).! Der ästhetische und stilistische Bogen der Labels ist außerordentlich breit gespannt und deckt von früher europäischer Orgelmusik der Renaissance bis zur experimentellen Avantgarde des 21. Jahrhunderts das komplette Repertoirespektrum konzertanten klassischen Orgelspiels ab.

Zahlreiche weltweit gefragte und gefeierte Spitzenorganistinnen waren und sind dem Label von Anfang an verpflichtet, darunter so bedeutende Künstler wie Marie-Claire Alain (Paris), Jean-Pierre Leguay (Paris), Daniel Roth (Paris), Odile Pierre (Paris/Orléans), Naji Hakim (Paris/London), Pierre Pincemaille (Paris), Nicolas Kynaston (London), Ian Tracey (Liverpool/UK), Cathrine Ennis (London), Lionel Rogg (Genf), Thilo Muster (Basel), Wolfgang Rübsam (Chicago/USA), Ludger Lohmann (Stuttgart), Elisbath Ullmann (Wien/Salzburg), Wolfgang Zerer (Hamburg), Iveta Apkalna (Riga), Kirsten Chávez (Dallas/USA) u.v.a.m.

Dem musikalischen Grundbedürfnis nach größtmöglicher Natürlichkeit und Authentizität des Orgelklangs folgend, streben sämtliche IFO/organ-Tonträger Vitalität und Intensität der musikalischen Live-Situation im akustisch wie architektonisch anspruchsvollen, authentischen (sakralen) Klangraum selbst an. Folglich wird auf eine das natürliche Klangbild nachhaltig verfremdende (schönende) manipulative Nachbearbeitung im Studio, wo immer nur möglich, auch weitestgehend verzichtet. Umso mehr legt man im Hause IFO, als einem der mittlerweile führenden Orgellabel in Europa, gesteigerten Wert auf eine avancierte digitale Aufnahme- (Mehrkanal) sowie hochwertigste innovative Mikrophontechnik.

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